Forschung
Grundlagenforschung der Heilstollentherapie
Was ist das? Untertägige Behandlungsmethoden waren bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts noch voll im Trend. Störungen im Trakt der oberen Atemwege, Rekonvaleszenz, Störungen im Immunsystem, Wiederherstellung psychischer und physischer Befindungszustände sowie präventive und regenerative Anwendungen bei speziellen Hautkrankheiten waren früher und sind heute wieder als bevorzugte Indikation für Klimatherapien, erkannt, ja sie kommen immer mehr zur Anwendung. Für Befindlichkeiten, die auch in der heutigen Zeit durch die Schulmedizin und Anwendung pharmazeutischer Präparate nur schwer heilbar sind, bietet eine Klimatherapie, speziell die Heilstollentherapie eine durch zahlreiche Studien, Analysen, Gutachten und Erfahrungen von Betroffenen belegte, zuverlässige Alternative beruhend auf natürlicher Basis.
Leider wurde die Speläotherapie /Heilstollentherapie 1993 aus den Registern der von den Kassen zu tragenden Medikationen gestrichen.
Mit der Gründung des Deutschen Heilstollenverbandes wurde 1990 ein Instrumentarium zur Publikation der Heilstollentherapie für ein möglichst breites Klientel geschaffen. Nach 1993 entwickelte der Heilstollenverband Strategien um im Interesse von Betroffenen/ Inanspruchnehmern einer Untertagekur die Bezahlbarkeit durch die Kassen wieder zu erlangen. Zwischenzeitlich erfolgten zahlreiche Grundlagenforschungen, welche in einer intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit einerseits zwischen Naturwissenschaftlern, wie Geologen, Hydrologen, Geographen, Klimatologen, Physikern, Meteorologen u.a.m., sowie Medizinern und auf präventiv orientierten Naturheilkundlern beruht.
Das Ziel dieser Grundlagenforscher bestand darin:
- Vergleichende Analysen und Belege zwischen Heilstollenklima und Übertageklima
- Feststellung der Wirkmechanismen der einzelnen Heilstollenklimafaktoren auf den menschlichen Organismus
- Qualitätsfaktoren für endoklimatische Mindestanforderungen an einen Heilstollen /für ein Untertagesanatorium
auf wissenschaftlicher Basis zu erlangen.
Dazu ergaben sich auf den Schmiedefelder Heilstollen bezogen folgende Erkenntnisse:
- das therapeutisch geeignete Heilstollenklima zeichnet sich im Vergleich zum Übertageklima durch hohe Konstanz
- durch Clean - Room geprägte Verhältnisse in der Halbleitertechnik der Staubklasse 1:10.000 Partikel entsprechen aus.
- fehlende meteorologische Störeinflüsse und Ultraviolettstrahlung
- luftelektrische Feldstärken bzw. elektromagnetische Felder
- fast optimale allergen- und Keimfreiheit sind weitere gesundheitsfördernde - präventiv orientierte Faktoren.
DAGEGEN SIND DIE THERAPEUTISCH WIRKSAMEN LUFTINHALTSSTOFFE IM HEILSTOLLEN WIRKSAMER; ZAHLREICHER UND KONSTANTER ALS ÜBERTAGE.




